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Der Fahrer

Von der Werkstatt
in die Startaufstellung.

Ski vor Reifen, eine Familienwerkstatt vor dem Rennteam. Der Weg in den GT3 verlief nicht geradeaus.

Audi R8 LMS GT3
2026 · Audi R8 LMS GT3
Wo alles begann

Rennsport auf beiden Seiten der Familie.

Väterlicherseits: die luftgekühlten Porsche, die Michael Karavasili in der Spezialwerkstatt der Familie restaurierte und aufbaute, RSK Engineering (Renn Sport Karavasili). Und der Nachname, der heute auf dem Auto steht.

Mütterlicherseits sitzt der Rennsport genauso tief: Seine Großmutter war selbst Rennfahrerin, und Breakell Racing, das Team, in dem Leonidas später debütierte, ist über den Cousin seiner Mutter Teil der Familie. Autos und Wettbewerb, aus allen Richtungen.

Der Name Karavasili auf dem McLaren
Erst Schnee

Jahre auf der Jagd nach Hundertsteln, den Berg hinunter.

Vor den vier Rädern war Leonidas ambitionierter alpiner Skirennfahrer. Er kam über Team Evolution nach oben und fuhr für Team GB durch das britische System, den GB-FIS-Kader, dann den Europacup. 2024 gewann er die Gesamtwertung der Herren und damit die Fedden Trophy.

Die Disziplin, die Nerven, die feinen Unterschiede zwischen Sieg und Niederlage. All das hat er mitgenommen.

GB Alpine Championships
Ginetta · 2022, Debütsaison

Erstes Rennen. Erste Pole.

Kein Kartsport, kein Weg über die Formel-Nachwuchsklassen. Leonidas kam spät zum Motorsport und stieg direkt ganz vorne ein: 2022, in den roten Ginetta von Breakell Racing, dem Team aus der Familie. Was er stattdessen mitbrachte: die Disziplin eines Spitzensportlers, den Instinkt eines Racers und ein Leben, das sich immer um Autos gedreht hat.

Er machte sofort auf sich aufmerksam: Pole-Position gleich im allerersten Rennen, dazu zwei Siege am Saisonende auf dem Weg zu P4 in der Gesamtwertung. Ein Rookie-Jahr, das zeigte: Das Talent ist echt.

Breakell Racing Ginetta im Sonnenuntergang
McLaren Trophy · 2025

Eine Saison als Ansage.

Beim Aufstieg in die McLaren Trophy Europe im McLaren Artura Trophy Evo mit ALM Motorsport lieferte Leonidas ab: 100% Podium-Quote, acht Podien in acht Rennen, Pole und Driver of the Weekend beim Finale in Paul Ricard, Podien in Monza, Spa und am Nürburgring, dazu P2 in der Meisterschaft.

McLaren-Trophy-Podium
2026 · Das GT3-Kapitel

Auf die Nordschleife.

2026 fährt Leonidas den Audi R8 LMS GT3 für RaceIng in der Nürburgring Langstrecken-Serie. Sein Nordschleifen-Permit holte er 2025 in einem Hyundai, danach fuhr er NLS 3 im Porsche 911 GT3 Cup, um die Strecke im Renntempo zu lernen.

Das GT3-Entwicklungsprogramm lief die ganze Saison: Hockenheim, der Nürburgring-GP-Kurs, Spa, und im Juli die ersten GT3-Runden auf der Nordschleife selbst. Renndebüt im Audi: der NLS-8/9-Double-Header im September.

Audi R8 LMS GT3
2027 · Das Ziel

Das 24h-Rennen am Nürburgring.

2026 baut alles auf eines hin: den Angriff auf das 24h-Rennen am Nürburgring 2027. Vierundzwanzig Stunden, eine Runde von knapp 26 Kilometern, das größte Langstreckenrennen Deutschlands. Das ist das Ziel, auf das das ganze Programm ausgerichtet ist.

Audi R8 LMS GT3 bei Nacht
Wie es weitergeht

Teil davon werden.

Offen für Partner, die im deutschen Langstreckensport ganz vorne dabei sein wollen.

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